GOLF

Platzordnung

Platzregeln nach den Vorgaben der R&A,  gültig ab 1.1.2019:

A) Out of Bounds:

Out of Bounds wird durch weiße Pfähle, weiße Linien, weiß markierte Rundhölzer, weiß markierte Zaunsteher, weiß markierte Bäume, bzw. die den Platz umschließenden Zäune gekennzeichnet.

Out-Zäune und weiß markierte Rundhölzer befinden sich im Out. Falls weiße Linien die Platzgrenze kennzeichnen, dann haben diese den Vorrang.

B) Penalty Areas:

Penalty Areas werden durch gelbe oder rote Pfähle bzw. durch gelbe oder rote Linien gekennzeichnet. Penalty Areas sind als NO PLAY Zonen definiert, falls gelbe oder rote Pfähle zusätzlich grüne Markierungen an deren Oberseite haben.

Sollte der Ball mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die rot markierte Penalty Area, die den Teich bei Grün 3 begrenzt, gekreuzt haben, dann darf – als zusätzliche Option der Erleichterung – der Spieler unter Hinzurechnung eines Strafschlags den Ball in der dort vorgesehenen Dropping Zone droppen. Diese Dropping Zone ist ein Erleichterungsbereich nach Regel 14.3.

C) Bunker:

Die gesamte gesandete Fläche zwischen Fairway Loch 4 und Fairway Loch 5 gilt als Bestandteil der General Area.

D) Schonung der Vorgrüns am „falschen Grün“:

Die verpflichtende Inanspruchnahme der Erleichterung nach Regel 13.1f, wenn sich Ball oder Stand des Spielers am falschen Grün befinden, gilt für alle Grüns mit Ausnahme des Übungsgrüns. Die definierten Außengrenzen des falschen Grüns werden mit dieser Platzregel erweitert, sodass zusätzlich der gesamte Bereich außerhalb des falschen Grüns, der sich innerhalb von 2 Schlägerlängen gemessen vom jeweiligen Grünrand befindet, als Bestandteil des falschen Grüns gilt. Falls man Erleichterung nach Regel 13.1f in Anspruch nimmt, dann darf sich der nächste Punkt der vollen Erleichterung weder am falschen Grün noch innerhalb dieses zusätzlich definierten Bereichs rund um das falsche Grün herum befinden.

E) Dropping Zonen:

Die Dropping Zone links hinter Grün 7 ist der der einzige mögliche straflose Erleichterungsbereich und verpflichtend, falls der Ball im blau markierten Bereich (GUR) hinter Grün 7 nachweislich zur Ruhe kommt oder Schwung bzw. Stand durch Bewuchs aus diesem Bereich behindert werden. Diese Dropping Zone ist ein Erleichterungsbereich nach Regel 14.3.

Die Dropping Zone nahe dem Teich bei Grün 3 darf nur dann als zusätzliche Option der Erleichterung unter Hinzurechnung eines Strafschlag verwendet werden, wenn der Ball mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die rot markierte Penalty Area gekreuzt hat. Diese Dropping Zone ist ein Erleichterungsbereich nach Regel 14.3.

E-4) Spezielle Erleichterungen:

Falls der Ball in einem Aerifizierungsloch am Grün liegt oder es berührt, dann darf Erleichterung nach Regel 16.1 genommen werden.


E-8) NO PLAY ZONEN:

Rote oder gelbe Pfähle mit zusätzlich grün markierter Oberseite markieren Bereiche der Penalty Area, die als NO PLAY Zonen definiert werden. Wenn ein Ball in einer NO PLAY ZONE liegt oder der Stand innerhalb der NO PLAY ZONE eingenommen werden müsste, dann ist ein Spiel von diesem Ort nicht erlaubt und es muss Erleichterung nach Regel 17.1e genommen werden.

Weiße Pfähle mit zusätzlich grün markierter Oberseite markieren definierte Bereiche des OUT OF BOUNDS die nicht betreten werden dürfen. Befindet sich der Ball innerhalb der Platzgrenzen und die NO PLAY ZONE behindert Schwung oder Stand des Spielers, dann muss Erleichterung nach Regel 16.1f(2) genommen werden.

Blaue Pfähle mit zusätzlich grün markierter Oberseite oder mit ergänzenden Hinweistafeln (Verbotsschilder) markieren NO PLAY ZONEN des GUR (ungewöhnlich beschaffener Boden) aus denen nicht gespielt werden darf und die nicht betreten werden dürfen. Behindert die NO PLAY ZONE Schwung oder Stand des Spielers, dann muss Erleichterung nach Regel 16.1f(2) genommen werden.

Strafe für das Betreten oder das Spielen aus einer NO PLAY ZONE: Disqualifikation und Platzverweis.

 

E-10) Jungbäume – NO PLAY ZONE:

Jungbäume sind alle gestützten Bäume oder mit Schleifen bzw. Manschetten markierte Bäume oder Sträucher.
Falls der Ball einen Jungbaum berührt, oder der gedachte Schwung oder der Stand des Spielers durch diesen Jungbaum oder durch dessen Stützen behindert wird, dann muss der Spieler Erleichterung nach Regel 16.1.f nehmen.

Strafe für das Spielen aus der Jungbaum-NO PLAY ZONE:
Disqualifikation und Platzverweis.


E-11) Grün- und Vorgrüns der falschen Grüns – NO PLAY ZONE:

Das Grün und das Vorgrün aller Grüns sind NO PLAY ZONEN, wenn es sich dabei um das „falsche Grün“ handelt. In diesem Bereich darf dann auch nicht nach Regel 14.3 gedroppt werden.

 

E-12) Ball berührt eine Hochspannungsleitung:

Berührt der Ball mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Hochspannungsleitung, dann zählt dieser Schlag nicht. Der Spieler MUSS den Schlag straflos vom letzten Ort wiederholen.

F-1a) Integrierte Bestandteile des Platzes:

  1. Baum- sowie Buschscheiben sind integrierte Bestandteile des Platzes – kein Freedrop.
  2. Abschlagmatten sind integrierte Bestandteile des Platzes – kein Freedrop.
  3. Rindenmulch- und Holzschnitzelflächen – soweit sich diese innerhalb der Platzgrenzen befinden und nicht von Rundhölzern, die sich innerhalb der Platzgrenzen befinden, abgegrenzt werden, sind integrierte Bestandteile des Platzes – kein Freedrop.

 

F-1b) Ungewöhnlich beschaffener Boden (GUR):

GUR wird durch weiße Linien, blaue Pflöcke oder Absperrbänder markiert.

Nicht markierte Bereiche, die jedenfalls als ungewöhnlich beschaffener Boden definiert sind:

  1. Durch Rundhölzer abgegrenzte Rindenmulch-Flächen, wenn sich diese innerhalb des Platzes befinden, sind GUR.
  2. Bereiche innerhalb des Bunkers, wo sich durch Wasser ausgewaschene Furchen und Löcher gebildet haben sind GUR.

F-1c) Unbewegliche Hemmnisse:

  1. Sprinkler
  2. Im Boden eingelassene Entfernungsmarker
  3. Schachtabdeckungen
  4. Fallschutzmatten, welche die Abschlagmatten begrenzen
  5. Im Boden fixierte künstliche Rundhölzer, soweit diese keine OUT OF BOUNDS Grenzen sind
  6. Schutzzäune (Netze inklusive deren Befestigungen beim Abschlag 4/13 sowie zwischen Abschlag Loch 8/17 und Spielbahn Loch 9/18 – soweit vorhanden)

F-2) Eingeschränkte Erleichterung für den eingebetteten Ball (Regel 16.3):

Es gibt keine Erleichterung, wenn der Ball in einer Sandfläche eingebettet ist.

 

F-5) Unbewegliche Hemmnisse nahe dem Grün:

Zusätzlich zu jenen Hemmnissen die in Regel 16.1a beschrieben werden, besteht die Möglichkeit der straflosen Erleichterung, wenn der Ball in der General Area innerhalb zweier Schlägerlängen vom Grün entfernt liegt und sich ein unbewegliches Hemmnis innerhalb dieser zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt in der gedachten Spiellinie befindet. Der Spieler kann dann straflose Erleichterung nach Regel 16.1b nehmen. Ausnahme: Der Spieler darf keine Erleichterung in Anspruch nehmen, wenn die gedachte Spiellinie unsinnig wäre.

 

F-8) Risse im Boden:

Risse im Boden (z.B. durch Trockenheit) in Teilen der General Area, die auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnitten sind, sind ungewöhnlich beschaffener Boden (GUR). Der Spieler kann Erleichterung nach Regel 16.1b nehmen. Diese Behinderung existiert nicht für den Stand des Spielers.

 

F-10) Tierschäden:

Jeder Schaden, sowie Ausgeworfenes, das durch Tiere in der General Area verursacht wurde, werden als ungewöhnlich beschaffener Boden (GUR) definiert. Erleichterung kann nach Regel 16.1 genommen werden. Diese Behinderung existiert nicht für den Stand des Spielers.

 

F-15) Pilze auf dem Grün:

Pilze, die auf dem Grün nach oben wachsen, sind ungewöhnlich beschaffener Boden (GUR). Erleichterung kann nach Regel 16.1d genommen werden.

 

G-7) Schuhe:

Der Spieler darf keine Schuhe mit Metallspikes tragen.
Strafe für dieses Vergehen: Disqualifikation und Platzverweis

 

I-1) Üben vor der Turnierrunde

In Abänderung und Ergänzung zur Regel 5.2b darf ein Spieler vor seiner Runde auf dem gesamten Platz dann üben, wenn es sich bei dem am selben Tag ausgetragenen Turnier um ein 9-Loch Turnier handelt.

 

J-1) Unterbrechung der Runde:

Ein Abbruch einer Runde wird durch 3 aufeinander folgende, im Abstand von jeweils 3 Sekunden ausgeführte Sirenentöne signalisiert.

Die Unterbrechung einer Turnierrunde wird durch 2 aufeinander folgende, im Abstand von jeweils 3 Sekunden ausgeführte Sirenentöne signalisiert.

Die Wiederaufnahme einer Unterbrechung wird durch einen Sirenenton signalisiert.

  1. K) Spielgeschwindigkeit:

Jeder Schlag muss immer innerhalb von 40 Sekunden (inklusive Schlagvorbereitung) durchgeführt werden. Die Platzaufsicht hat die Möglichkeit, falls der Flight den Anschluss an den Vorderflight verloren hat und vor diesem Flight bereits ein ganzes Fairway/Loch frei ist, diese Zeit unaufgefordert und unangemeldet zu messen.

Die Zeit beginnt zu laufen, sobald der Spieler seinen Ball erreicht hat, dieser Spieler an der Reihe ist und er ohne Behinderung oder Gefährdung von anderen Spielern bereits spielen könnte.

Strafen für dieses Vergehen:

Erstes Vergehen: Mündliche Verwarnung
Zweites Vergehen: Ein Strafschlag
Drittes Vergehen: Zwei Strafschläge
Viertes Vergehen: Disqualifikation

 

L-1) Winterregel:

Die vom ÖGV formulierte Winterregel gilt jeweils ab 1.November des Jahres bis zum 31.März des Folgejahres, ausgenommen diese wird von der Spielleitung zeitweise aufgehoben.

 

  1. M) Disziplinarordnung:

Werden Anordnungen der Platzaufsicht ignoriert, dann kann die Spielleitung diesen Spieler disqualifizieren.

  1. Aggressives Benehmen gegenüber der Platzaufsicht:
    Strafe für dieses Vergehen: Disqualifikation und Platzverweis
  2. Absichtliche Gefährdung von Mitspielern:
    Strafe für dieses Vergehen: Disqualifikation und Platzverweis

 

S1) Spezielle Platzregel S1:

Das Spielen mit einem Rangeball, selbst wenn nur für einen einzigen Schlag, ist ohne Ausnahme am Golfplatz strengstens verboten.

Strafe für dieses Vergehen: Disqualifikation, Platzverweis und bis zu 4 Wochen Spielverbot.

 

S2) Spezielle Platzregel S2:

Das Abschlagen auf Tee 6 ist aus Sicherheitsgründen erst dann gestattet, nachdem alle Spieler des davor spielenden Flights auf Tee 7 abgeschlagen haben und das Tee verlassen haben.

 

S3) Spezielle Platzregel S3:

Wird ein Golfball mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über den Schutzzaun bei Loch 1 oder bei Loch 2 links in die Siedlung geschossen, dann ist dieser Vorfall sofort und unmittelbar entweder der Platzaufsicht oder dem Sekretariat zu melden, jedenfalls aber noch bevor man am nächsten Loch abschlägt.

Strafe für Nichtmeldung des Vorfalls:
Disqualifikation, Platzverweis und bis zu 4 Wochen Spielverbot.

Platz und Sonderregeln 2019

  1. Schuhe, Umkleideräume:
    Das Tragen von Golfschuhen ist für Golfspieler verpflichtend. Metallspikes sind verboten. Gäste und Besucher dürfen den Golfplatz nur mit Turnschuhen oder Golfschuhen betreten. Umkleidekabinen stehen zur Verfügung. Gegen ein Pfand wird ein Umkleidekästchen mit Schlüssel zur Verfügung gestellt. Duschhandtücher können im Sekretariat gratis ausgeborgt werden.
  2. Anmeldung, Startzeiten
    • Greenfee-Spieler lösen ihre Greenfee-Karte (nicht übertragbar) vor Antritt der Runde im Sekretariat und bringen diese sichtbar an ihrer Golftasche an. Ausnahme: Bei Startzeiten vor 8:00 Uhr ist das Greenfee unmittelbar nach der Runde zu bezahlen.
    • Alle Golfspieler müssen vor dem Betreten des Platzes immer in Tee-Online (siehe golf.at) mit ihrer Startzeit registriert sein. Diese Startzeit kann entweder selbst gebucht werden oder sie kann auch über unser Sekretariat gebucht werden.
    • Eine Startzeit ist für jede 9-Loch Runde zu buchen, auch dann, wenn man 18 oder mehr Löcher spielen möchte.
    • Das Marco Polo Bagtag ist von allen Mitgliedern sichtbar am Golfbag anzubringen.
    • Für Gäste gilt eine maximale Stammvorgabe von -54 als Spielberechtigung.
    • Für reservierte Starzeiten, die nicht rechtzeitig storniert werden („Startzeiten-Blockade für andere Golfer“), kann vom Betreiber das volle Greenfee (auch für Mitglieder!) verrechnet werden. Mehrmalige Vergehen dieser Art können vom Vorstand mit einer längeren Online-Buchungssperre geahndet werden.
    • Vor dem Betreten der Driving-Range sind der Name und die Uhrzeit in die Anwesenheitsliste im Sekretariat einzutragen. Diese Anordnung gilt nicht für jene Golfer, die die Rangebälle mittels „Handy-Ballomat“ aus dem Ballautomaten holen.

 

  1. Spiel-Vorrecht
    • Den Anweisungen der Platzaufsicht ist unbedingt Folge zu leisten.
    • Ist ein Flight hinter dem Flight davor „abgerissen“ (mehr als 1 Fairway bzw. 1 Loch Abstand), dann hat dieser Flight den nachfolgenden Flight unbedingt durchspielen zu lassen.
    • Einzelspieler haben keine Rechte
    • In einem Flight sind höchstens sechs Personen zulässig, wobei bei 5er Flights die Handicap-Summe nicht größer als 60 sein darf und bei 6er Flights nicht größer als 25. Bei Viererflights darf die Handicap Summe des Flights nie größer als 180 sein. Sonst sind hier max. 3er Flights gestattet. Ausgenommen sind Flights mit Kindern U14 in Begleitung von Aufsichtspersonen oder Flights in Begleitung eines von uns autorisierten PROs. 5er und 6er Flights können nicht gebucht werden, können aber von der Platzaufsicht bei Bedarf zusammengelegt oder bei Turnieren so eingeteilt werden.
    • Turnier- und Matchplayspieler haben immer Vorrang vor allen anderen Flights
    • Gestartet werden darf IMMER NUR von Tee 1 (ausgenommen sind davon abweichende Anweisungen der Platzaufsicht).
      Ohne eingetragene Startzeit darf niemand den Platz betreten. Bei Zuwiderhandlung: Platzverweis zum Zwecke der Vergabe einer neuen Startzeit im Sekretariat. Bezahlte Greenfees werden nach Platzverweis nicht refundiert.
    • Bei großem Andrang werden Zweierflights und Einzelspieler am Start nicht zugelassen und von der Platzaufsicht zu größeren Flights zusammengelegt. Ausgenommen davon sind Matchplayspieler.
  2. Verhaltensregeln auf dem Golfplatz
    • Unabhängig von einem etwaigen Vorrecht ist unaufgefordert durchspielen zu lassen, wenn die nächste Spielbahn frei ist und der nachfolgende Flight wartet.
    • Dieses Durchspielrecht haben sämtliche schnellere Flights, ausgenommen Einzelspieler.
  3. Range-Bälle dürfen NUR auf der Driving-Range benützt und von dort nicht entfernt werden.
  4. Jeder Spieler ist verpflichtet, alle Pitchmarken auf den Grüns auszubessern. Das Nichtausbessern von Pitchmarken führt zum Platzverweis und kann bei Wiederholung ein längerfristiges Platzverbot nach sich ziehen.
  5. Vermeiden Sie unbedingt die Beschädigung der Grüns und Vorgrüns durch Spikes, Trolleys und beim Bedienen der Fahnenstange.
  6. Herausgeschlagene Rasenstücke (Divots) sind, ausgenommen auf den Abschlägen, immer zurückzulegen.
  7. Vor Verlassen des Bunkers sind Fußspuren und Unebenheiten sorgfältig mit dem dafür vorgesehenen Rechen einzuebnen.

 

  1. Den Anweisungen der Platzaufsicht ist immer und ausnahmslos Folge zu leisten.
    • Es darf immer nur mit einem Ball gespielt werden. Trainingsrunden, bei denen beim Spielen eines Loches mehr als ein Ball abwechselnd gespielt wird, sind nicht gestattet. Der Spieler darf jedoch seinen Ball überall auf dem Platz für unspielbar halten und gemäß der Regeln verfahren, ausgenommen der Ball ist in einer Penalty Area. Ob sein Ball unspielbar ist, unterliegt einzig und allein der Entscheidung des Spielers.
    • Auf den Abschlägen dürfen keine Probeschläge gemacht werden (Probeschläge, bei denen der Boden nicht berührt wird, sind jedoch gestattet).
    • Das „Ballfischen“ mit Ballangeln ist nur dann erlaubt, wenn andere Flights dadurch nicht behindert oder aufgehalten werden. Das „Ballfischen“ mit dem Bunkerrechen ist strengstens verboten und führt zum Platzverweis. Auch beim Ballfischen darf eine NO PLAY AREA nicht betreten werden.
    • Wenn die Flugbahn des Balles nicht mehr eingesehen werden kann, ist immer und ausnahmslos laut „FORE“ zu rufen.
    • Wenn ein Ball auf den Spielbahnen 1 oder 2 links über den Zaun ins Out geschlagen wird, dann ist sofort und unmittelbar vor dem nächsten Abschlag dem Golfclub folgendes zu melden: a) die Uhrzeit des Vorfalls, b) die Ballmarke (z.B. Nike 3, Wilson 1, etc.), c) der ungefähre Kreuzungspunkt „Ball-Out-Zaun“ auf der Platzskizze.
    • Auf Abschlag 6 darf keinesfalls abgeschlagen werden, solange noch andere Spieler auf, nahe oder hinter dem Grün 6 oder auf Abschlag 7 sind.
    • Auf Abschlag 2 MUSS von der Matte abgeschlagen werden (Behördliche Auflage)
    • Vor dem Abkürzen eines Schlages über die OUT-Grenzen auf Loch 5 MUSS sich ein Spieler des Flights persönlich vergewissern, dass sich vor ihm keine anderen Spieler auf der Spielbahn 5 oder auf dem Grün 5 befinden.
    • Weiße Out-Pflöcke dürfen niemals bewegt, entfernt oder versetzt werden.
    • Alle anderen für den Schwung entfernten Pflöcke müssen immer an dieselbe Stelle zurückgesetzt werden.
    • Elektronische Ohrhörer, Ohrstöpsel oder Kopfhörer dürfen aus Sicherheitsgründen (FORE! Rufe) am gesamten Golfplatz nicht getragen werden. Ausgenommen von diesem Verbot sind alle ärztlich verordneten elektronischen Hörhilfen.

 

  1. Grobe Verstöße gegen Platzordnung, Platzregeln und/oder Etikette werden von der Platzaufsicht ermahnt bzw. vom Vorstand geahndet.
  2. Platzregeln:

Mit den neuen Golfregeln 2019 mussten auch die Platzregeln adaptiert werden. Den Platzregeln kommen ab 2019 weitaus mehr Bedeutung zu als früher. Diese Platzregeln und die darin enthaltenen Gebote und Vorschriften muss jeder Golfer unbedingt kennen bevor er auf die Runde geht.

  1. Die passende/erlaubte Golfbekleidung
    • Es ist auf dem Platz eine dem Golfsport entsprechende Kleidung zu tragen.
    • Saubere Blue Jeans sind gestattet.

 

  1. Rauchen auf dem Golfplatz
    • Raucher sind angehalten, immer einen Golf-Aschenbecher oder ein ähnliches Behältnis mitzuführen und dieses bei Bedarf auch zu benützen.
    • Bei nachweislichem Verschmutzen des Platzes mit Zigarettenkippen kann eine Reinigungspauschale in Höhe von € 50,00 vom Club eingehoben werden.
  2. Haustiere und Hunde
    • Die Mitnahme von Haustieren (Hunden) auf die Golfrunde ist nur unseren Club-Mitgliedern gestattet, wenn sich deren Hund ruhig und zurückhaltend am Platz verhält.
    • Hunde sind auf dem Golfplatz immer an der kurzen Leine zu halten.
    • Etwaige Exkremente der Haustiere sind vom Besitzer unverzüglich wieder zu entfernen. Anderenfalls wird eine Reinigungspauschale von € 50,00 eingehoben.
    • Sollte das Haustier (Hund) von anderen Clubmitgliedern als störend oder als zu groß empfunden werden, dann kann der Vorstand die Platzerlaubnis für ein bestimmtes Tier jederzeit und ohne Angabe von Gründen verweigern.

  3. Golfunterricht, Driving Range
    • Nur die vom Club und der Betriebsgesellschaft autorisierten Golflehrer sind berechtigt, auf der Golfanlage bzw. auf den Golfübungsanlagen des Clubs Golf-Unterricht zu erteilen.
    • Die Toilette bei Tee 6 ist von der Driving Range aus zugänglich. Berechtigte Golfer dürfen das Tor zum Platz öffnen. Dieses Tor ist aber erst dann zu öffnen, nachdem man sich vergewissert hat, dass auf Tee 6 niemand abschlagen möchte. Das Tor ist jedes Mal wieder sorgfältig zu schließen.
    • Bälle dürfen auf der Range nicht eingesammelt werden (ausgenommen alle vorher selbst bezahlten Bälle die nahe dem Pitching Grün liegen).
    • Auf das Pitching-Grün kann auch von der tieferen Seite von der Driving Range her gespielt werden. Hinter der Warntafel dürfen jedoch nur Spieler mit HCP 18 oder besser spielen und dies auch nur auf deren eigenes Risiko (das Driving-Range Schutznetz dabei beachten!).
    • Die Driving Range ist vom Mattenabschlag gemessen 235m lang. Am Ende der Range befindet sich ein 6m hohes Schutznetz. Longhitter dürfen auf der Range – je nach Windstärke – nur jene Golfschläger verwenden, mit denen das Überschlagen des Schutznetzes (Carrylänge beachten!) höchst unwahrscheinlich ist. Sollte jemand dieser Anordnung zuwiderhandeln, dann muss dessen eigene Versicherung für alle von ihm eventuell verursachten Schäden an den Häusern hinter dem Schutznetz aufkommen.

  4. Soziales Verhalten auf dem Golfplatz
    • Alle Spieler haben auf dem Platz höflich und respektvoll miteinander umzugehen. Ordinäres, aggressives oder unnötig lärmendes Verhalten wird von der Platzaufsicht ermahnt und kann im Wiederholungsfall Sanktionen durch den Vorstand nach sich ziehen.
    • Grob fahrlässiges sowie vorsätzliches Gefährden anderer Golfspieler oder von Passanten wird vom Vorstand rigoros geahndet.
    • Das Verrichten der Notdurft auf dem Golfplatz außerhalb der dafür vorgesehenen WC-Anlagen ist untersagt.
    • Das WC auf dem Golfplatz ist jedes Jahr von Anfang November bis Ende März geschlossen.Platzordnung GC MP 2019